10 | 12 | 2018

PFLEGEHILFSMITTEL

Eingetragener Pflegedienst beim

LFK

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41069 Mönchengladbach
Telefon: 0 21 61 / 54 20 18
( 24 Std. erreichbar )
Fax: 0 21 61 / 59 21 15
IK-Nr: 460 515 514



Anspruch auf Pflegehilfsmittel

Pflegebedürftige haben Anspruch auf Versorgung mit Pflegehilfsmitteln, die zur Erleichterung der Pflege oder zur Linderung der Beschwerden beitragen oder ihm eine selbständigere Lebensführung ermöglichen.

Hilfsmittel / Pflegehilfsmittel

Besteht eine Krankheit bzw. liegt eine Behinderung vor, ist die Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, Hilfsmittel zu bezahlen (gemäß § 33 SGB V). Pflegehilfsmittel werden nur dann bezahlt, wenn Pflegebedürftigkeit besteht und eine Leistungspflicht der Krankenkassen nicht vorliegt. Der Antrag für die Kostenübernahme eines Pflegehilfsmittels kann ohne ärztliche Verordnung bei der Pflegekasse gestellt werden. Die Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln durch die Krankenkassen bei einer zu behandelnden Krankheit wird durch die Versorgung mit Pflegehilfsmitteln bei bestehender Pflegebedürftigkeit nicht berührt.

Was zahlt die Kasse?

Zum Verbrauch bestimmter Pflegehilfsmittel, z.B. Betteinlagen, Verbände, Inkontinenzmittel, werden von den Pflegekassen monatlich bis zu 40,00 EUR* bezahlt. Technische Pflegehilfsmittel werden ohne finanzielle Obergrenze vergütet. Sie sollen jedoch primär leihweise an Pflegebedürftige abgegeben werden.

Zuzahlungen zu Pflegehilfsmitteln

Pflegebedürftige, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, müssen zu den Kosten der technischen Hilfsmittel eine Zuzahlung von 10% *, höchstens jedoch 25,00 EUR* je Pflegehilfsmittel entrichten. Darüber hinaus können Pflegebedürftige ganz oder teilweise von der Zuzahlung befreit werden. Die Anträge hierzu erhalten Sie bei Ihren Pflegekassen.

Unterstützung für Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes

Hier steht Ihnen ein Betrag von bis zu 4000,00,- EUR* je Maßnahme, z.B. für einen erforderlichen Badumbau, zu.
Diese müssen im Vorfeld bei der jeweiligen Pflegekasse beantragt werden.


Übrigens ...

Sozialämter dürfen pflegebedürftige Sozialhilfeempfänger NICHT in ein Pflegeheim einweisen lassen, um Kosten zu sparen. Das entschied das Verwaltungsgericht Braunschweig (AZ 4B 15/10).

 

* Stand 1. Januar 2015