10 | 12 | 2018

URLAUBS- UND VERHINDERUNGSPFLEGE

Eingetragener Pflegedienst beim

LFK

 LOGO Aachener Str. 445
41069 Mönchengladbach
Telefon: 0 21 61 / 54 20 18
( 24 Std. erreichbar )
Fax: 0 21 61 / 59 21 15
IK-Nr: 460 515 514

 

Pflegebedürftige haben für 28 Tage pro Kalenderjahr Anspruch auf eine Ersatzkraft, wenn die ehrenamtliche Pflegeperson z.B. wegen eines Urlaubes oder eigener Krankheit ausfällt. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen mindestens 12 Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Kosten für eine Ersatzpflegekraft trägt die Pflegekasse bis zu einem Betrag von 1.612,00 EUR * im Kalenderjahr.

Leistet eine Fachkraft eines Pflegedienstes die sogenannte Verhinderungspflege, übernimmt die Kasse die Kosten für die Ersatzpflege bis zu einem Betrag von 1.612,00 EUR * im Kalenderjahr.

Wird die Ersatzpflege von Angehörigen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum 2. Grad verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, übernommen, so erhält er Pflegegeld entsprechend der festgestellten Pflegestufe. Entstehen der Pflegeperson Mehraufwendungen, z.B. Verdienstausfall oder Fahrkosten, können von der Pflegekasse bis zu von 1.612,00 EUR * inkl. Pflegegeld gezahlt werden.

Alternativ kann der Pflegebedürftige für die Dauer von 28 Tagen in einer Pflegeeinrichtung betreut werden.

Urlaubs- und Verhinderungspflege kann in einer zugelassenen oder in einer nicht zugelassenen Einrichtung durchgeführt werden. Auch hier übernimmt die Pflegekasse Kosten bis zu 1.612,00 EUR *.
Nur für Unterkunft und Verpflegung muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen.

Ebenfalls ist eine stundenweise Ersatzpflege von weniger als 8 Stunden täglich möglich.

Urlaubs- und Verhinderungspflege muss bei der Pflegekasse beantragt werden.

 

Ergänzend zum Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege können bis zu 50 Prozent des Kurzzeitpflegebetrags (das sind bis zu 806 Euro im Kalenderjahr) für die Verhinderungspflege genutzt werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet. Damit stehen bis zu 2.418 Euro im Kalenderjahr für die Verhinderungspflege zur Verfügung. Dies kommt insbesondere den Anspruchsberechtigten zugute, die eine längere Ersatzpflege benötigen und für die es keine Betreuung in einer geeigneten vollstationären Kurzzeitpflegeeinrichtung gibt und somit der Anspruch bisher nicht genutzt werden konnte.

* Stand 1. Januar 2017